Die Energiewende, und wer uns in Wirklichkeit in diese Misere gebracht hat!
Ich möchte mit diesem mehrteiligen Artikel, so einfach und so klar wie möglich darstellen, wie wir in die derzeitige Energiesituation kamen. Der Artikel wird einiges Zeitgeschichtliches, teilweise ab den 1970ern, bewusst von mir erlebt, aber auch einige technische Grundlagen enthalten, wo sich mancher denken wird, ach das habe ich doch irgendwann in der Schule gehört und die Zusammenhänge erzählte mir niemand und darum speicherte das Gehirn dieses irgenwo ab, wo es gut vergraben liegt. Nur so funktioniert unser Gehirn, man kann nicht ständig an alles denken und vieles passiert intuitiv, oder Bauchgefühl. Die Basis dafür liegt aber trotzdem im Kopf. Zum Beispiel könnten wir nie Autofahren, wenn das Gehirn nicht einfach manche Bereiche ausschaltet und wir intuitiv bremsen. Einen Bremsweg wird kein Mensch in den Zehntelsekunden Reaktionszeit berechnen.
Geschichtlich möchte ich 1945 beginnen, Österreich und die Österreicher hatten nichts, als das sie den Krieg überlebt hatten. Anders als nach dem 1. Weltkrieg förderten die westlichen Siegermächte den Wiederaufbau. Von sowjetischer Seite wurden, wie 25 Jahre zuvor hohe Reparationen von Österreich abverlangt. Die Erdölfelder im Weinviertel wurden ua. dazu benutzt und die Förderung ging hauptsächlich Richtung Osten. Allein dieses Erdöl, hätte uns sehr lange vor der Abhängigkeit vom Ausland bewahrt. Auch andere Rohstoffe wurden uns abgepresst, aber Erdöl viel am meisten ins Gewicht.
So, nun schauten sich findige Techniker und wirtschaftlich denkende Österreicher an, wo bekommen wir aus dem eigenen Land genug Energie für uns her, und wie schaffen wir es eventuelle Überschüsse teuer an die Nachbarstaaten liefern zu können.
Die Donau! Es wurde mit Ybbs-Persenbeug das erste große Laufkraftwerk gebaut. Gleich dazu entwickelte der Österreicher Kaplan, die dazu optmale Kaplanturbene. Gefertig wurden diese in der VOIT in St.Pölten. Und wurden auch weltweit exportiert, da sie optimal für diesen Einsatz ist. Speicherkraftwerke brauchen ganz andere Turbinen, da eine Fluß kleine Höhendifferenz von Ober- zu Unterwasser hat und eune große Wassermenge. Ein Speicherkraftwerk wie beispielsweise Kaprun genau das Gegenteil und zB Kampkraftwerke, auch Speicherkraftwerke dazwischen liegen und wieder eine andere Turbine für diese Gegebenheiten benötigt. Damit wird manchen jetzt schon klar, warum die Kaplanturbine den geringsten Wirkungsgrad hat,
Da wenigstens in der Physik der 1. Hauptsatz der Wörmelehre Gültigkeit hat, Energie kann weder gewonnen, noch verloren gehen, sondern nur umgewandelt und jeder Prozeß durch Reibung und vieles andere Verluste sichtbar und erfühlt werden könnend durch zB. Abwärme, kann niemals und unter gar keinen Umstönden ein Wirkungsgrad von 100% erreicht werden oder auch noch weniger darüber hinausgehen. Das das jahrhunderte Jahre alte Fabelwesen Perpetuummobile Wirklichkeit wird, ist so unwahrscheinlich, das früher noch Yeti und Bigfoot gemeinsam auf ein Bier gehen werden. Falls jetzt an Wärmepumpen eine Wirkungsgradangabe von zB. 250% steht, dann rührt das von einer komplett anderen Berechnungsmethode und diese 2 Wirkungsgrade haben gleich viel gemeinsam, wie Pinguine und Eisbären. Die können auch nur im Zoo gleichzeitig bestaunt werden, und die Wirkungsgrade werden nur vom Infrastruktur-, Klima-. … -ministerium in einen Topf geschmissen und durcheinander gebracht.
Die Flusskraftwerke sind nun so alt, das die Entstehungskosten längst abgeschrieben wurden, oder als stranded costs, bei den Neueren, wie KW Freudenau sogar von der EU und vom Staat gefordert wurden. Also keine Fixkosten, fast keine variablen Kosten, die paar Mann und deren nowendiges Klopapier, die für den Betrieb notwendig sind sind im Verhältnis auch Null. Einzig die notwendigen Wartungen und eventueller Austausch der Turbinen föllt etwas auf, aber nicht wegen der Kosten, sondern wegen des Produktionsausfalls. Die Schaufeln einer Kaplanturbine liesen sich wenigstens noch zu meiner Schulzeit nich durch eine mathematische Funktion darstellen und wurden von Spezialisten bearbeitet, die ganz genau wissen mussten was sie machen und extremes Können haben müssen, da nur die geringste Abweichung von der optimalen Form für den Aufprall des Wassers, eine größere Abnutzung und damit geringere Lebensdauer zur Folge hat. Das wirkt sich dann natürlich in den Kosten aus. Ob die Mathematik heute schon so weit ist, kann ich nicht sagen.
Also Österreich produzierte billigen Strom und da im Stromnetz immer Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herschen muss, wird, wenn die Donau zuviel Strom liefert das Wasser der Staukraftwerke nach oben gepumpt und wenn mehr Strom benötigt wird wieder nach unten gelassen und wieder in Strom umgewandelt. Funktioniert genau gleich wie eine Batterie oder ein Akku.
Geografisch haben wir noch dazu die Nähe der Berge zu Deutschland und mit einer Großstadt München in der Nähe, also exportierten wir gleich den billig produzierten Strom nach Deutschland und machten auch noch ein gutes Geschäft. Natürlich nur dann, wenn Deutschland zu wenig produzierte und teuer zukaufen musste.
Kluge, vorausdenkende Österreicher, in dem Fall auch damals in den 60ern auch die Politik, kamen nun zu dem Schluss, irgendwann ist die Donau, Inn, Mur und andere Flüsse an der Belastbarkeit durch Kraftwerke angelangt und suchten nach Alternativen und kamen richtigerweise auf Atomstrom. Diesen etwas teurer produzierten, aber auch mehr steuerbaren durch Änderung der Leistung als Flusskraftwerke, können wir nutzen und den steigenden Energiebedarf zu decken. Zwentendorf wurde gebaut, einige andere waren in Planung, als auf einmal, für mich unbegründet, eine kleine `Sekte`auftrat und mit Unterstützung von einigen wenigen Medien Stimmung gegen Atomstrom machten. Die damalige Alleinregierung unter Kreisky, tat es zuerst als unbegründeten Irrsinn ab, womit sie ja Recht hatten, aber um beim Volk gut dazustehen wurde halt eine Volksabsimmung gemacht. Mit der Sicherheit von sehr weit über 2/3 Zustimmung für Atomkraft ja kein Problem, dachte Kreisky jedenfalls. Nur dann passierte dem Sonnenkanzler ein riesiges Maleuer und er verkündete zurück zu treten, wenn die Absimmung mit Nein ausgeht. Auf einmal rannten alle die einen Rücktritt Kreiskys wollten, gegen Zwentendorf und die Abstimmung ging extrem knapp mit Nein aus. Die da dagen rannten, und sich dachten, wenn Kreisky mal weg ist, machen wir wieder eine Volksabstimmung und revidieren den Irrsinn, ein Kraftwerk das nur mehr eingeschaltet werden hätte müssen, da sogar die Brennstäbe schon da waren, unnütz in der Gegend herum stehen zu lassen. Als Übergangslösung wurden die sauberen und absolut CO2 neutralen Kohle und Gaskraftwerke wie zB. Dürnrohr, gleich auf Sichtweite zu Zwentendorf gebaut um die ebenfalls fertige Infrastruktur nützen zu können, und der Strom wurde ja benötigt. Unsere Nachbarn, vor allem östliche, waren so nett zu uns, um uns aus der Misere zu helfen, und bauten Atomkraftwerke gleich an die Grenze, um durch möglichst kurze Leitungen, da jeder Meter Stromkabel Verlust von Strom bedeutet. Die machten das nicht für ihren, sondern für unseren Bedarf. Das natürlich diese Kraftwerke nicht unbedingt den gleichen technischen Stand und Sicherheit bedeutete, war durch den dort herrschenden Kommunismus bedingt.
Die ‚Sekte‘ und die dazu gehörenden Medien, machten nun Stimmung gagen die Kraftwerke, die es nie gegeben hätte, hätte n sie nicht gegen Zwentendorf opponiert.
Dann kam Tschernobyl, dort machten, möglicherweise, und ich war mehrmals im damaligen Ostblock und kann es mir nur so erklären, durch aus Kartoffeln gewonnene berauchend machende Substanzen Versuche und schalteten beinhart alle Sicherheitssysteme ab, und schauten was der Reaktor macht, oder schliefen ihren Rausch aus. Der Reaktor machte seine Arbeit und ging hoch. Die danach folgende atomare Wolke konnten Wissenschaftler sehr gut berechnen, da es nichts anderes war als die vielen oberirdischen Atomversuche in den 40ern bis in die 80er. Aber auf einmal wurde es durch die Medien zur größten Gefahr durch die Menschheit. Das ging soweit, das keine Schwammerl mehr gegessen wurden, obwohl die von Natur aus im Boden vorhandene Radioaktivität belastet sind. Nur kein Mensch ernährt sich von so viel Scwammerln, das dies gefährlich sein könnte. Die Stadt Tschernobyl musste natürlich evakuiert werden, aber sogar die verbliebenen Reaktoren arbeiteten munter weiter und erfüllten ihren Sinn Strom zu liefern. Detail am Rande, in meiner Jugend hieß es, das Bikiniatoll ist so atomat verseucht, dass das Gebiet tausende Jahre nicht mehr betreten werden darf. Seit ca. 30 Jahren kann man dort Tauchen und sich die Zerstörungen und was die Natur damit machte wieder anschauen.
Was sehen wir daraus, typisches Verhaltensmuster der Menschheit, vorm Fliegen Angst haben, obwohl sicherstes Verkehrsmittel, vor Haien Angst haben, obwohl vielfach mehr Leute von herabfallenden Kokosnüssen getötet werden, vor denen keiner so wirklich Angst hat.
Dazwischen gabs nun eine Entwicklung bei der neuen Sekte. Es kamen die Nationalratswahlen 82 und 2 total konträre grüne Bewegungen traten an. Ergebnis das VGÖ mit den eher klar denkenden, für eine gesunde Umwelt und damit ein Leben des Menschen im Einklang mit der Natur vertetenden ereichten den Einzug in den Nationalrat knapp nicht, und das linksradikale Totalitäre, eher Richtung RAF tendierende ALÖ erreichte ein KPÖ Ergebnis. Gemeinsam, aber nicht möglich, da weltanschaulich total konträr, wären sie eingezogen.
Dann kam die Geburtsstunde des Wahnsinns pur, Hainburg.
Als eines der letzten Kraftwerke fehlte noch das DoKW Hainburg. Als die Bauarbeiten begonnen, siedelten sich mitten im Winter Studenten, Schüler, Berufsdemonstrierer aus der damals linken Friedensbewegung in Camps in der Hainburger Au an und wollten die Bauarbeten verhindern. Breite Unterstützung bekamen sie von Dichand und der Kronen Zeitung. Kein sachliches Argument, wie die Donau östlich von Wien wurde ca. 1870 reguliert und ist damit nicht in Naturzustand, die Au lebt von wechselden Pedelständen und braucht Hochwasser und Niedrigwasser zum Überleben, lies sie vom Campieren abbringen. Ein Kraftwerk hätte dies, bereits durch die Regulirung geschädigte Ökosystem, dahingehend in Ordnung weiterleben lassen können und die notwendigen Pedelstände regulieren können. Kanzler Sinowatz wurde alles zu kompliziert, und die SPÖ/FPÜ Regierung machte mit den Campierern Weihnachtsfrieden und das Kraftwerk wurde abgeblasen. Natürlich ging die Slowakei sofort her und baute kurz nach der Grenze dafür ein Kraftwerk als Ersatz, da der Strom ja gebraucht wurde und die Schifffahrt dies auch brauchte. Natürlich protestierten sie nun gegen alles was irgendwie mit Energie zu tun hatte, ob das kleinere Flusskraftwerke, Staukraftwerke oder notwendige Hochspannungsleitungen waren. Die linken Grünen waren auf einmal die Stars, vereigten sich mit dem VGÖ und deren denkenden Vertreter verliesen nach und nach die Bewegung. So kamen sie nun bei der durch die Wahl Haiders zum Parteichef von Vranitzky gesprengte Koalition nötigen Neuwahl in s Parlament. Dort vielen sie mit Ausnützung sämtlicher Geschäftsordnungregeln, wie Rekordredezeiten auf. Detail am Rande, Die Abholung des Kriegsverbrechers Reder durch den FPÖ- Verteidigungsminister Frischenschlager mit Handschlag direkt von der Maschine am Flughafen Schwechat war damals für die SPÖ kaun der Rede wert und führte nicht zum Platzen der Koalition.
Zurück zu meiner autoritären Lieblingssekte. Weiterhin bekämpften sie alles was nur irgendwie mit Energie, Verkehr und sonstigen Infrastrukturprojekten in Österreich und die 78 eingeleitete Energiewende führte dazu, dass wir von ausländischer Energie abhängig wurden. Am wenigsten Widerstand leisteten sie bei allen Projekten die uns immer mehr Abhängig von der ehemaligen UdSSR machten.
Nach einem von vielen begrüßten Abflug aus dem Nationalrat kamen sie durch einige Umstände die im Bereich anderer Parteien lag wieder in die Regierung und führten dort ihre früher innerparteilich geübten Machtspielchen mit der doppelt so großen ÖVP voll aus.
Erstes Ziel, Kanzler Kurz zu eliminieren., auch wenn dafür die FPÖ benötgt wurde, aber der Zweck heiligt die Mittel.
Dann der hochgepriesene Irrsinn Energiewende.
Vorerst nochmals zur Veranschaulichung das Vorher geschriebene:
Flusskraftwerke liefern immer Strom mit kleinen Schwankungen bedingt durch Pedelstände und seltenen Wartungen CO2 neutral, von Grünen bekämpft
Staukraftwerke, idealer Ausgleich, da gerade dann Energie in Strom umgewandelt werden kann, wenn gebraucht. CO2 neutral, von Grünen bekämpft
Atomkraftwerke sicher CO2 neutral, von Grünen bekämpft
Kohlekraftwerke bereits abgeschaltet CO2 Schleuder von Grünen reaktiviert
Gaskraftwerke: rasche zuschaltung und damit Spitzenausgleich CO2 Schleuder von Grünen akzepiert, solange notwendig, also für immer. Warum erkläre ich später
Nun zu den propagierten ‚erneuerbaren‘
Wind: reine Zufallsenergie belastet, statt entlastet das Stromnetz, da wenn Wind da ist bläst er Überall und Überschuss muss billig exportiert werden, da keine zB Staukraftwerke gebaut werden dürfen um den Überschuss zu speichern. Mögliche H2 Erzeugung aus Wasser wird aus ideologischen Gründen abgelehnt, obwohl damit zB Fernheizwerke genauso im Winter Wärme durch Verbrennung mit Sauerstoff erzeugt werden könnte. Jedes Biogasfernheizwerk wäre mit geringem Aufwand umrüstbar.
PV Anlagen, nun kommt der komplette Wahnsinns
Sonne hat die Angewohnheit tagsüber zu scheinen, und da es auch regnerische Tage gibt, ist die Leistung einer PV Anlage nur über den Jahresdurchnitt abzuschätzen. Dieser Strom kommt ungd geht wie immer es der Sonne gefällt.
Bei Überschuss das gleiche Problem wie Wind.
PV Anlagen, haben abgesehen, das es ein Energietransfer von Entwicklungsländern bzw. China zu uns ist. Mit allen Nebenwirkungen, dort fehlt die Energie natürlich, die zur Erzeugung eines Paneels benötigt wird. Umwelt wird beim Abbau der Rohstoffe zerstört, ganz abgesehen vom Transport zu uns.
Für den Endverbraucher kann PV nur mit Insellösungen und riesigen Batterien im Keller funktionieren, nur welche für den Haushalt zuständige Person, will sich vorschreiben lassen, wann sie wäscht, kocht, staubsaugt, oder anderes Gerät betreibt, abhängig ob die Sonne scheint oder nicht.
Anderenfalls, kommt heraus, dass bei Einspeisung ins Netzt Angebotsüberschuß auftritt, da beim Nachbarn die gleiche Sonne scheint. Umgekehrt müsste vom Netz entnommener Strom dann so teuer werden, da keine PV Anlage dann Strom erzeugt.
Am schlimmsten sind dann die sogenannten Balkonkraftwerke. Diese sind dann die Quadratur des Kreises, da kein Mieter kann eine riesige Batterie in der Wohnung oder im Keller aufstellen, der muss dann wenn die Sonne scheint alles erledigen und kann sich bei Regen in die Hängematte legen und auf besseres Wetter warten. Nur darauf hoffen darf er wiederum nicht, dann wäre er ja ein Befürworter des Klimawandels.
Am Schlimmsten finde ich, dass die Grünen es nun als Erfolg verkaufen wollen, dass wir nach Jahrzehnten wieder Nettoenergieexporteuer sind. Nur zu welchem Preis? Aber den zahlt ja eh der Endverbraucher und es ist ja ideologisch vorgegeben, dass der Energiepreis steigen muss. Folgt er nicht brav der Ideologie werden halt neue Steuern erfunden und als Ausgleich Asylanten, die Null Energierechnung haben der Klimabonus ausbezahlt und jeder der seiner Arbeit nachgeht muss ihn auch noch versteuern.
